1950
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Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Überblick
1950 geht die institutionelle Verfestigung der Teilung der Welt in zwei Lager weiter. Dies gilt auch für die jungen beiden deutschen Staaten, die im Vorjahr gegründet worden waren. In der Bundesrepublik läuft die Verwendung von Lebensmittelmarken aus; die CDU gibt sich eine bundesweite Organisation unter Führung von Konrad Adenauer; der Bundesgerichtshof nimmt in Karlsruhe seine Tätigkeit auf; die ersten diplomatischen Vertreter der Bundesrepublik im Ausland werden akkreditiert. Unterdessen wird Walter Ulbricht zum Generalsekretär der SED bestimmt und die Nationale Front bei der Wahl zur Volkskammer der DDR mit 98,5% bestätigt; im Görlitzer Abkommen mit Polen wird die Oder-Neiße-Grenze als endgültige „Friedensgrenze“ anerkannt, ein Schritt, der im Westen scharf kritisiert wird.
Einen ersten Schritt zur Gleichberechtigung der Bundesrepublik stellt der Schuman-Plan des französischen Außenministers dar, der eine gemeinsame deutsch-französische Verwaltung der Kohle- und Stahlindustrie vorsieht und der von Adenauer sofort begrüßt wird. Differenzen bleiben zwischen Frankreich und Deutschland allerdings in der Saarfrage bestehen: Die Einbeziehung des Saarlandes in den französischen Wirtschaftsraum stößt in allen politischen Lagern der Bundesrepublik auf Ablehnung, zumal das Saarland und die Bundesrepublik getrennte Einladungen zum Europarat erhalten.
Während in Frankreich die bürgerlichen Parteien die Politik bestimmen - auf die Regierung von Georges Bidault folgt im Juli das kurzlebige Kabinett Henri Queille, gefolgt von René Pleven - wird in Großbritannien, wenn auch knapp, die Labour-Regierung von Clement Attlee im Amt bestätigt, gegen die Winston Churchill angetreten war. In Belgien kommt es unterdessen zu Demonstrationen und Unruhen anlässlich der Rückkehr von König Leopold III. aus dem Exil; eine Volksabstimmung hatte zwar eine knappe Mehrheit für seine Rückkehr gebracht, der Druck auf ihn, dem mangelnder Widerstandswille gegen die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg vorgeworfen wurde, gibt er aber schließlich nach, indem er zurücktritt und seinem Sohn Baudouin I. den Thron überlässt. Einen neuen Monarchen bekommt auch Schweden, wo Gustav VI. Adolf dem verstorbenen Vater Gustav V. nachfolgt.
Die zweite Jahreshälfte steht ganz im Schatten des Koreakrieges. Nordkoreanische Truppen überschreiten den 38. Breitengrad und drängen die Truppen Südkoreas innerhalb weniger Wochen auf einen kleinen Brückenkopf um Pusan zurück. Zwar wird im UNO-Sicherheitsrat (der zu diesem Zeitpunkt vom sowjetischen Vertreter boykottiert wird) der Überfall scharf verurteilt und rasch eine Interventionstruppe beschlossen. Die USA als Ordnungsmacht im Fernen Osten war aber bereits dazu übergegangen, ihre militärische Präsenz in Südkorea und Japan drastisch zu reduzieren und ist nun gezwungen, erhebliche Mittel für die Bereitstellung von neuen Truppen und modernem Kriegsmaterial bereitzustellen. So zeigen sich die amerikanischen Düsenjäger den MiG-15 aus sowjetischer Produktion meist unterlegen und Nordkorea weiß sich zudem der Unterstützung der Volksrepublik Chinas sicher, das zum selben Zeitpunkt Tibet annektiert. Dem amerikanischen Oberbefehlshaber über die UN-Truppen, Douglas MacArthur gelingt aber mit der gewagten Landung bei Incheon im Rücken der vorstoßenden nordkoreanischen Armee ein Überraschungserfolg, der die kommunistischen Truppen zum Rückzug zwingt. Als bereits einige UN-Einheiten im Oktober die koreanische Nordgrenze am Yalu erreichen, greift jedoch China in das Geschehen ein und drängt die Interventionsarmee wieder nach Süden zurück. Am Ende des Jahres stabilisiert sich die Front zum Stellungskampf unweit der Ausgangspositionen am 38. Breitengrad.
Der Koreakrieg schürt in Amerika und Westeuropa die Angst vor einem Angriff des Ostblocks und wirft die Frage nach einem westdeutschen Verteidigungsbeitrag auf. In der USA wird die Innenpolitik von der Sorge der Unterwanderung durch Kommunisten und ihre Sympathisanten bestimmt, denen man durch teilweise inquisitorisch anmutende Befragungen Verdächtiger vor dem Komitee für unamerikanische Aktivitäten zu begegnen hofft; besonders Senator Joseph McCarthy, der der gesamten Ära seinen Namen gibt, tut sich dabei hervor. Zur antikommunistischen Atmosphäre tragen auch Spionage-Prozesse wie die gegen Klaus Fuchs und Alger Hiss bei.
[Bearbeiten] Ereignisse
[Bearbeiten] Politik und Weltgeschehen
- 1. Januar: Max Petitpierre wird Bundespräsident der Schweiz.
- 2. Januar: Guatemala wird Mitglied in der UNESCO.
- 4. Januar: Israel erklärt Jerusalem zur Hauptstadt von Israel.
- 6. Januar: Die britische Regierung erkennt die Volksrepublik China diplomatisch an.
- 10. Januar: Panama wird Mitglied in der UNESCO.
- 11. Januar: Die marxistische Guerilla-Bewegung Hukbalahap unternimmt in der philppinischen Provinz Bataan eine Reihe von Angriffen.
- 21. Januar: Gründung der Deutschen Reichspartei (DRP) durch Fusion der DKP-DRP mit der NDP
- 21. Januar: Der Anwalt Alger Hiss wird in den USA wegen Meineids zu 5 Jahren Haft verurteilt. Der Fall spaltet die amerikanische Öffentlichkeit.
- 23. Januar: Schweden wird Mitglied in der UNESCO.
- 26. Januar: Mit Inkrafttreten der neuen Verfassung (verabschiedet 26. November 1949) wird Indien offiziell zur Republik. Erster Präsident wird Rajendra Prasad.
- 28. Januar: Somaliland wird von der UNO Italien als Treuhandgebiet zugesprochen.
- 31. Januar: Die letzten Truppen der Kuomintang auf dem chinesischen Festland ergeben sich den Kommunisten.
- 31. Januar: US-Präsident Harry S. Truman ordnet den Bau der Wasserstoffbombe an.
- 9. Februar: Senator Joseph McCarthy erklärt, dass das US-Außenministerium von 205 Kommunisten unterwandert sei.
- 12. Februar: in Torquay wird die Europäische Rundfunkunion gegründet.
- 14. Februar: Die Sowjetunion und die Volksrepublik China schließen ein Verteidigungsbündnis auf 30 Jahre ab. Stalin sagt die Zahlung von 330 Mio. Dollar und den Rückzug aus Port Arthur und Dairen zu.
- 15. Februar: Juho Kusti Paasikivi wird als Staatspräsident Finnlands wiedergewählt.
- 23. Februar: Die Labour Party gewinnt die Unterhauswahlen in Großbritannien; Clement Attlee wird als Premierminister bestätigt.
- 1. März: Chiang Kai-shek ruft auf Taiwan, dem Rückzugsgebiet der Kuomintang nach dem Bürgerkrieg, die Republik China aus.
- 1. März: In London wird Klaus Fuchs, vormals am Manhattan-Projekt beteiligt, wegen Geheimnisverrat an die Sowjetunion verurteilt.
- 1. März: Die britische Besatzungsmacht ordnet die Demontage der Salzgitter-Werke an.
- 3. März: Saar-Abkommen zwischen dem französischen Außenminister Robert Schuman und dem Ministerpräsidenten des Saarland, Johannes Hoffmann. Das Abkommen sieht eine engere Anlehnung des Saarlands an Frankreich vor, das die außenpolitische Vertreteung übernimmt und die Kohlegruben kontrolliert; auch die Preise und Löhne werden dem französischen Standard angeglichen.
- 5. März: In der USA wird ein zweimonatiger Streik der Bergarbeiter beendet.
- 15. März: Der 1948 ausgearbeitete Kopenhagener Wellenplan tritt in Kraft. Da Deutschland in diesem Plan nur wenige Frequenzen im Mittelwellenbereich zugeteilt werden, wird der zügige Aufbau der UKW-Sendernetze favorisiert.
- 20. März: Die polnische Regierung beschließt die entschädifungslose Enteignung des Kirchenbesitzes (375.000 ha)
- 31. März: Die letzten Lebensmittelmarken (für Zucker) verlieren in Westdeutschland ihre Gültigkeit; in der DDR sind Lebensmittelmarken noch bis 1958 in Gebrauch.
- 6. April: Der Weltfriedensrat fordert in Stockholm die Ächtung der Atombombe.
- 8. April: Die Lieferung westdeutscher Steinkohle in die DDR wird wegen des Ausbleibens von Ausgleichslieferungen eingestellt.
- 27. April: Großbritannien erkennt den Staat Israel diplomatisch an.
- 27. April: Mit dem Group Areas Act beschließt die Regierung Südafrikas die Einrichtung nach Rassen getrennter Wohn- und Arbeitsgebiete im Rahmen der Apartheidspolitik.
- 9. Mai: Der französische Außenminister Robert Schuman präsentiert den nach ihm benannten Schuman-Plan; danach soll die französische und die deutsche Produktion von Kohle und Stahl einer gemeinsamen Oberbehörde unterstellt werden, die als Kernelement für die europäische Einigung dienen soll. Der Plan wird 1951 in Form der EGKS umgesetzt.
- 11. Mai: Die CDU formiert sich in Königswinter auf Bundesebene und wählt Kanzler Konrad Adenauer zu ihrem Bundesvorsitzenden.
- 11. Mai: Beginn der Außenministerkonferenz der Westmächte in London. Auf ihr wird der Schuman-Plan begrüßt und die Sowjetunion zur Rückführung aller deutschen Kriegsgefangenen aufgefordert.
- 19. Mai: Costa Rica wird Mitglied in der UNESCO.
- 27. Mai: Indonesien wird Mitglied in der UNESCO.
- 27. Mai: Beim Pfingsttreffen der FDJ in Ost-Berlin kommen 462.000 Teilnehmer zusammen. Ein geplanter Zug durch den Westteil der Stadt wurde nach Protesten der West-Berliner abgesagt.
- 6. Juni: Im Görlitzer Abkommen zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen wird die Oder-Neiße-Linie als neue polnische Westgrenze festgelegt.
- 14. Juni: Jordanien wird Mitglied in der UNESCO.
- 14. Juni: Republik Korea wird Mitglied in der UNESCO.
- 15. Juni: Der Bundestag beschließt mit 220:152 Stimmen den Beitritt der Bundesrepublik zum Europarat.
- 18. Juni: Bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen wird die Regierung von Ministerpräsident Karl Arnold (CDU) bestätigt.
- 25. Juni: Beginn des Koreakriegs: Nordkoreanische Truppen fallen in Südkorea ein.
- 27. Juni: Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen beschließt die Aufstellung von Interventionstruppen im Koreakrieg. Der Vertreter der Sowjetunion war der Sitzung ferngeblieben.
- 28. Juni: Nordkoreanische Truppen nehmen Seoul ein. Am 5. Juli gelingt ihnen in der Schlacht von Osan südlich von Seoul der Durchbruch zur Südküste Koreas.
- 4. Juli: Sendebeginn von Radio Free Europe in München.
- 5. Juli: Israel: Die Knesset verabschiedet das Rückkehrgesetz, das allen Juden in der Welt das Recht gibt, nach Israel einzuwandern.
- 7. Juli: US-General Douglas MacArthur übernimmt den Oberbefehl über die UN-Truppen im Koreakrieg.
- 8. Juli: Hans Globke wird Personalchef im Kanzleramt und engster Vertrauter Adenauers. Er gerät wegen seiner Rolle als Kommentator der Nürnberger Rassegesetze von 1935 in die Kritik.
- 9. Juli: Die SPD erleidet bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein massive Verluste, die vor allem zu Gunsten des BHE gehen, der mit 23,7% zweitstärkste Partei hinter der SPD wird. Neuer Ministerpräsident wird Walter Bartram (CDU) an der Spitze einer Koalition aus CDU, BHE, DP und FDP.
- 11. Juli: Die USA gewähren Südkorea 1,2 Mrd. Dollar Militärhilfe.
- 17. Juli: Afghanistan. 1. Transit-Abkommen mit der UdSSR.
- 18. Juli. Südkorea räumt die Stadt Daegu vor den anrückenden Nordkoreanern.
- 19. Juli: Der Zentralrat der Juden in Deutschland wird gegründet.
- 21. Juli: Der Elefant Tuffi springt aus der fahrenden Wuppertaler Schwebebahn.
- 25. Juli: In der DDR wird Walter Ulbricht auf der konstituierenden Sitzung des neuen Zentralkomitees der SED Generalsekretär.
- 1. August: Nach seiner Rückkehr aus dem Exil wird der belgische König Leopold III. vielerorts von feindseligen Demonstranten empfangen, die ihm sein Verhalten während des Zweiten Weltkrieges vorwerfen. Leopold gibt dem Druck nach und tritt zu Gunsten seines Sohnes Baudouin zurück.
- 1. August: Jacob Malik, der Vertreter der Sowjetunion in der UNO, kehrt wieder in den Sicherheitsrat zurück, den die UdSSR zeitweise boykottiert hatte.
- 5. August: Veröffentlichung der Charta der deutschen Heimatvertriebenen.
- 11. August: Die Beratende Versammlung des Europarates verabschiedet eine Resolution, in der angesichts des Koreakrieges die Bildung einer europäischen Armee gefordert wird. Dabei soll auch die Bundesrepublik mit einbezogen werden. Bundeskanzler Konrad Adenauer begrüßt die Initiative und beginnt entsprechende Verhandlungen mit den westlichen Alliierten, doch weist der Hohe Kommissar John Jay McCloy am 24. August zunächst auf das Besatzungsstatut hin, das eine Wiederbewaffnung Deutschland ausschließt. In Deutschland wird Adenauers Vorstoß nicht nur von der SPD, sondern auch von Innenminister Gustav Heinemann kritisiert.
- 22. August: Gründung des THW (Technisches Hilfswerk).
- 25. August: Friedrich Flick wird begnadigt.
- 31. August: Die Zeugen Jehovas werden in der DDR verboten, worauf es zu Hunderten von Verhaftungen und Schauprozessen kommt.
- 1. September: Wegen ihrer Kontakte zu Noel Field werden die SED-Funktionäre Paul Merker, Leo Bauer (Chefredakteur des Deutschlandsenders) und Bruno Geldhammer (Chefredakteur des Berliner Rundfunks) aus der Partei ausgeschlossen.
- 7. September: Im Stadtzentrum Berlins wird auf Anordnung von Walter Ulbricht mit der Sprengung des Berliner Schlosses begonnen.
- 13. September: Die erste Volkszählung in der Bundesrepublik Deutschland wird durchgeführt.
- 15. September: Mit der Landung bei Incheon beginnt die Gegenoffensive der alliierten Truppen im Koreakrieg.
- 19. September: Die Bundesrepublik beschließt die Entlassung von Mitgliedern als verfassungsfeindlich eingestufter Organisationen aus dem öffentlichen Dienst („Adenauer-Erlass“). Betroffen sind die KPD, die FDJ, die VVN und die SRP.
- 19. September: In Paris wird das Abkommen zur Schaffung der Europäischen Zahlungsunion unterzeichnet.
- 19. September: Auf der Außenministerkonferenz der drei Westmächte in New York wird die Bundesregierung in Bonn als einzige „freie und gesetzlich konstituierte“ Regierung Deutschlands anerkannt.
- 26. September: Die USA erklären die zwei Tage zuvor geschehene Bombardierung der Stadt Antung (Mandschurei) zum Irrtum und erklären sich zu Schadensersatz gegenüber der Volksrepublik China bereit.
- 28. September: Indonesien wird Mitglied bei den Vereinten Nationen
- 29. September: Die DDR wird Mitglied im Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe.
- 30. September: Südkoreanische Truppen überschreiten den 38. Breitengrad; das Vorgehen wird erst am 7. Oktober durch die UNO gebilligt, in der eine einheitliche und unabhängige Regierung in Korea gefordert wird. Zugleich fordert General Douglas MacArthur, der Oberbefehlshaber der UNO-Truppen, Nordkorea zur Kapitulation auf.
- 3. Oktober: Getúlio Dornelles Vargas wird zum Staatspräsidenten von Brasilien gewählt; er hatte das Land bereits während des Zweiten Weltkriegs regiert.
- 4. Oktober: Frankreich verliert im Indochinakrieg die Festung Cao Bang an die Aufständischen.
- 5. Oktober: Die indonesische Regierung unterdrückt Unruhen auf den Molukken.
- 8. Oktober: In Karlsruhe beginnt die Tätigkeit des Bundesgerichtshofs.
- 9. Oktober: Rücktritt des deutschen Innenministers Gustav Heinemann wegen des Bestrebens des Kanzlers Konrad Adenauer nach Wiederbewaffnung.
- 15. Oktober: Bei den Wahlen zur DDR-Volkskammer erhält die Einheitsliste der Nationalen Front 98,5% der Stimmen. Im Westen Deutschlands kommt es zu Protestdemonstrationen gegen die gelenkte Wahl.
- 18. Oktober: Erich Köhler (CDU), erster deutscher Bundestagspräsident, tritt zurück. Sein Nachfolger wird Hermann Ehlers, der ebenfalls der CDU angehört.
- 19. Oktober: Im Koreakrieg nehmen die UN-Verbände die Stadt Pjöngjang ein. Am selben Tag beginnt mit der Überschreitung des Grenzflusses Yalu durch Freiwilligenverbände die Teilnahme der Volksrepublik China am Koreakrieg. Im Oktober marschiert China außerdem in Tibet ein und beendet dessen Autonomie.
- 21. Oktober: Die Truppen der Vietnamesischen Volksarmee unter Võ Nguyên Giáp erobern die Festung Lang Son von den französischen Kolonialtruppen. Frankreich gerät im Indochinakrieg zunehmend in die Defensive.
- 24. Oktober: Im Rathaus Schöneberg, das seit der Teilung Berlins als Sitz der West-Berliner Stadtregierung dient, wird die von der USA gestiftete Freiheitsglocke eingeweiht.
- 29. Oktober: Gustav VI. Adolf wird nach dem Tod seines Vaters, Gustav V., neuer König von Schweden.
- 1. November: Papst Pius XII. verkündet das Dogma von der leiblichen Himmelfahrt Marias.
- 1. November: Ein puertoricanischer Nationalist unternimmt einen erfolglosen Attentatsversuch gegen US-Präsident Truman.
- 4. November: Die Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten (EMRK) wird unterzeichnet.
- 4. November: Die Vereinten Nationen beenden die diplomatische Isolierung des Franco-Regimes in Spanien.
- 8. November: Über dem norkoreanischen Luftraum kommt es zwischen einer amerikanischen Lockheed P-80 und einer nordkoreanischen MiG-15 zum ersten Luftkampf zwischen zwei Düsenjagdflugzeugen in der Geschichte.
- 18. November: Bei den Landtagswahlen in Württemberg und Hessen wird die SPD jeweils stärkste Partei, die CDU muss starke Verluste hinnehmen. Auch bei den Wahlen in Bayern eine Woche darauf verliert die Union stark, kann hier aber knapp ihre Führungsposition behaupten.
- 26. November: Beginn der Schlacht um das Chosin-Reservoir: Den kommunistischen Verbänden gelingt es unter schweren Verlusten, die UN-Truppen zurückzuwerfen; diese ziehen sich auf den Brückenkopf von Hŭngnam aus, von wo sie bis Ende Dezember nach Südkorea evakuiert werden.
- 30. November: US-Präsident Harry S. Truman droht angesichts des gegnerischen Vormarschs im Koreakrieg mit dem Einsatz der Atombombe.
- 1. Dezember: Otto Grotewohl, Ministerpräsident der DDR, schlägt Konrad Adenauer die Bildung eines Gesamtdeutschen Rates vor.
- 5. Dezember: Die Amerikaner müssen die Stadt Pjöngjang vor den heranrückenden Nordkoreanern und Chinesen räumen.
- 9. Dezember: Bei den Abgeordnetenhauswahlen in West-Berlin wird die SPD klar stärkste Partei.
- 14. Dezember: Georg August Zinn (SPD) wird Ministerpräsident von Hessen; er hat das Amt bis 1969 inne.
- 16. Dezember: Wegen des Koreakriegs ruft Präsident Truman für die USA den nationalen Notstand aus.
- 18. Dezember: Der CSU-Vorsitzende Hans Ehard wird als Ministerpräsident von Bayern wiedergewählt; er steht einer CSU-SPD-Regierung vor.
- 19. Dezember: Die NATO gibt die Bildung eines Oberkommandos für Europa bekannt, das von Dwight D. Eisenhower übernommen wird.
[Bearbeiten] Katastrophen
- 15. August: Erdbeben der Stärke 8,6 in Assam, Indien, 1.530 Tote
Kleinere Unglücksfälle sollten in den Unterartikeln von Katastrophe eingearbeitet werden.
[Bearbeiten] Kultur
- 14. Mai: An der Staatsoper in Stuttgart wird die Oper Don Juan und Faust von Hermann Reutter uraufgeführt.
- 16. Mai: Die musikalische Komödie Das Feuerwerk von Paul Burkhard wird in München uraufgeführt.
- 25. September: In Hamburg nimmt der Nordwestdeutsche Rundfunk den ersten Fernsehsender in Betrieb. Zunächst wird von einem ehemaligen Bunker in Hamburg-Heilgengeistfeld ein Testbetrieb gesendet. Ein reguläres Programm wird erst Ende 1952 ausgestrahlt.
- Eine Forschungsgruppe der UNESCO kommt zu dem Ergebnis, dass der Rassebegriff wissenschaftlich nicht haltbar ist.
- Die „Freien Protestanten“ benennen sich in Deutsche Unitarier Religionsgemeinschaft um (siehe Unitarier).
- Lafayette Ronald Hubbard, der Gründer der Scientology-Sekte, veröffentlicht sein Werk „Dianetics: The Modern Science of Mental Health“.
- In Berlin wird das Georg-Kolbe-Museum eröffnet.
- Der Großer Österreichischer Staatspreis wird erstmals vergeben.
- Rabbit's Moon, ein Kurzfilm von Kenneth Anger, erscheint.
[Bearbeiten] Sport
- Juni: Die komplette Mannschaft des Fußballvereins SG Dresden-Friedrichstadt, darunter auch Helmut Schön, flüchtet aus der DDR nach West-Berlin.
- 3. Juni: Erstbesteigung des Annapurna und des ersten Achttausenders, des zehnthöchsten Berges der Erde.
- 16. Juli: Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien gewinnt das Nachbarland Uruguay gegen Brasilien mit 2:1.
- 2. September: Der Deutsche Turnerbund wird wieder gegründet.
- Der Italiener Giuseppe Nino Farina wird erster Formel 1-Weltmeister der Geschichte.
[Bearbeiten] Geboren
[Bearbeiten] 1. Halbjahr
- 1. Januar: Morgan Fisher, britischer Keyboarder
- 3. Januar: Christoph Delz, Schweizer Komponist und Pianist († 1993)
- 4. Januar: Christel Happach-Kasan, deutsche Politikerin und MdB
- 5. Januar: Chris Stein, Gitarrist und Mitbegründer der Band Blondie
- 7. Januar: Harry Böseke, deutscher Schriftsteller
- 9. Januar: Wolfgang Rohde, deutscher Musiker
- 9. Januar: Norbert Leisegang, deutscher Musiker (Keimzeit)
- 9. Januar: Willi Zylajew, deutscher Politiker
- 9. Januar: Rio Reiser, deutscher Rockmusiker (Ton Steine Scherben) († 1996)
- 10. Januar: Winfried Schäfer, deutscher Fußballtrainer
- 10. Januar: Carlo Siliotto, italienischer Komponist
- 13. Januar: Wolfgang Holzhäuser, deutscher Fußball-Funktionär
- 13. Januar: Bernd Wippich, deutscher Musiker
- 14. Januar: Hanne Haller, deutsche Schlagersängerin, Komponistin, Texterin († 2005)
- 15. Januar: Kurt Schulzke, deutscher Maler, Musiker und Autor
- 16. Januar: Damo Suzuki, deutscher Sänger
- 16. Januar: Caroline Munro, britische Schauspielerin
- 18. Januar: Gilles Villeneuve, kanadischer Formel-1-Rennfahrer († 1982)
- 20. Januar: Udo Röbel, deutscher Journalist und Autor
- 20. Januar: Mahamane Ousmane, nigerischer Politiker und Präsident des Niger
- 21. Januar: Marion Becker, deutsche Leichtathletin
- 21. Januar: Silke Maier-Witt, Krankenschwester, Psychologin, RAF-Terroristin
- 21. Januar: Agnes van Ardenne, niederländische Politikerin
- 21. Januar: Billy Ocean, Popsänger aus Trinidad
- 22. Januar: Werner Schulz, deutscher Politiker
- 23. Januar: Luis Alberto Spinetta, argentinischer Rockmusiker und -komponist
- 23. Januar: Richard Dean Anderson, US-amerikanischer Schauspieler
- 24. Januar: Daniel Auteuil, französischer Schauspieler
- 26. Januar: Ivan Hlinka, tschechischer Eishockeyspieler und -trainer († 2004)
- 26. Januar: Jörg Haider, österreichischer Politiker
- 27. Januar: Günter Gloser, deutscher Politiker der SPD und MdB
- 28. Januar: Hamad ibn Isa Al Chalifa, König von Bahrain
- 28. Januar: Heinz Wewering, deutscher Trabrennfahrer und -trainer
- 30. Januar: Karlheinz Weimar, deutscher Politiker und MdL
- 31. Januar: Wilfried Nippel, deutscher Althistoriker
- 2. Februar: Barbara Sukowa, deutsche Schauspielerin
- 2. Februar: Serafim Urecheanu, moldawischer Politiker und Bürgermeister
- 4. Februar: Freya Klier, deutsche Autorin und Regisseurin
- 4. Februar: Leo Dautzenberg, deutscher Politiker
- 5. Februar: Franz Schausberger, österreichischer Politiker
- 6. Februar: Mike Batt, englischer Musiker und Komponist
- 6. Februar: René Fasel, Schweizer Eishockeyspieler, Präsident der IIHF
- 6. Februar: Natalie Cole, US-amerikanische Sängerin und Filmschauspielerin
- 7. Februar: Marilyn Cochran, US-amerikanische Skirennläuferin
- 8. Februar: Jochen Leiß, deutscher Tischtennisspieler
- 8. Februar: Marcel Ospel, Schweizer Manager, UBS-Verwaltungsratspräsident
- 10. Februar: Mark Spitz, US-amerikanischer Schwimmer, Olympiasieger
- 11. Februar: Jewgeni Sweschnikow, russisch-lettischer Schachmeister
- 12. Februar: Steve Hackett, britischer Musiker
- 12. Februar: Detlev Meyer, deutscher Dichter († 1999)
- 12. Februar: Angelo Branduardi, italienischer Musiker
- 13. Februar: Peter Gabriel, britischer Pop-Musiker
- 13. Februar: Keiko Takemiya, japanische Mangaka
- 15. Februar: Berthold Huber, deutscher Gewerkschafter
- 19. Februar: Yvonne Gunner, britische Künstlerin
- 19. Februar: Takanohana Kenshi, japanischer Sumo-Ringer († 2005)
- 20. Februar: Tony Wilson, britischer Musikmanager, Nachtclubbetreiber und TV-Journalist
- 20. Februar: Walter Becker, Musiker
- 21. Februar: Richard Tarnas, Professor für Philosophie and Psychologie
- 22. Februar: Julie Walters, britische Schauspielerin
- 22. Februar: Miou-Miou, französische Schauspielerin
- 22. Februar: Aun Schaukat al-Chasauneh, jordanischer Diplomat und Jurist
- 22. Februar: Julius Erving, US-amerikanischer Basketballspieler
- 23. Februar: Klaus Brasch, deutscher Schauspieler († 1980)
- 23. Februar: Michel Meynaud, französischer Musiker
- 24. Februar: Richard Bandler, Mitentwickler der Neurolinguistischen Programmierung
- 25. Februar: Neil Jordan, irischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Produzent
- 25. Februar: Néstor Kirchner, aargentinischer Politiker, Präsident von Argentinien
- 25. Februar: Francisco Fernández Ochoa, spanischer Skirennläufer
- 26. Februar: Helen Clark, Premierministerin von Neuseeland
- 3. März: Karl Goldammer, österreichischer Maler
- 5. März: Willy Matheisl, Fotograf
- 5. März: Tom Russell, US-amerikanischer Sänger, Songwriter
- 6. März: Felix Genn, Bischof von Essen
- 6. März: Berthold Tillmann, deutscher Politiker, Oberbürgermeister von Münster
- 7. März: Paul Krüger, deutscher Politiker
- 7. März: Reinhard Kaiser, deutscher Schriftsteller und Übersetzer
- 10. März: Karlheinz Klotz, deutscher Leichtathlet
- 11. März: Katia Labèque, französische Pianistin (Duo Katia und Marielle Labèque)
- 11. März: Carlo Schmid-Sutter, Schweizer Politiker
- 11. März: Bobby McFerrin, US-amerikanischer Vokalkünstler
- 13. März: André Brie, deutscher Politiker, Mitglied des Europäischen Parlaments
- 13. März: Charles Krauthammer, US-amerikanischer Kolumnist
- 13. März: Robert Brandom, US-amerikanischer Professor für Philosophie
- 13. März: William H. Macy, US-amerikanischer Schauspieler
- 15. März: Kurt Koch, Bischof des Bistums Basel
- 16. März: Kate Nelligan, kanadische Schauspielerin
- 16. März: Joe Bugner, Profi-Boxer
- 17. März: Rötger Feldmann, deutscher Comiczeichner
- 18. März: Claudia Winterstein, deutsche Politikerin
- 18. März: Peter Funke, deutscher Althistoriker
- 18. März: James Conlon, US-amerikanischer Dirigent
- 18. März: Brad Dourif, US-amerikanischer Schauspieler
- 19. März: Kurt Weigel, katholischer Priester, Urlauberseelsorger und Buchautor
- 20. März: Franz Josef Radermacher, deutscher Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler
- 20. März: Carl Palmer, Rockmusiker
- 20. März: William Hurt, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. März: Roger Hodgson, britischer Musiker
- 21. März: Horst Hoffmann, deutscher Schriftsteller
- 21. März: Elvira Grudzielski, Thüringer Heimatforscherin
- 22. März: Goran Bregović, bosnischer Musiker und Komponist
- 22. März: Pieke Biermann, deutsche Krimi-Schriftstellerin und Übersetzerin
- 22. März: Hugo Egon Balder, deutscher Schauspieler und Kabarettist
- 23. März: Michael Easley, US-amerikanischer Politiker und Gouverneur von North Carolina
- 24. März: Claudia Lux, deutsche Bibliothekarin
- 26. März: Martin Short, Schauspieler, Drehbuchautor und Produzent
- 26. März: Alan Silvestri, US-amerikanischer Komponist
- 27. März: Burk Mertens, deutscher Radiomoderator und Karnevalist († 2004)
- 27. März: Tony Banks, britischer Musiker
- 28. März: Hubert Anton, Unternehmensberater
- 30. März: Robbie Coltrane, schottischer Schauspieler
- 31. März: András Adorján, ungarischer Schachspieler
- 1. April: Lothar Binding, deutscher Politiker und MdB
- 1. April: Ed Nijpels, niederländischer Politiker
- 3. April: Diether Dehm, deutscher Politiker, auch Liedermacher und Autor
- 3. April: Georges Christoffel Maria Evers, Pflegewissenschaftler († 2003)
- 4. April: Roswitha Müller-Piepenkötter, deutsche Politikerin
- 5. April: Agnetha Fältskog, schwedische Sängerin
- 6. April: Ulrich Barnickel, deutscher Künstler
- 7. April: Günther Friedrich Nolting, deutscher Politiker
- 7. April: Cyriak Schwaighofer, österreichischer Politiker
- 7. April: Franz Wittmann, österreichischer Rallyefahrer
- 8. April: Margrit Wetzel, deutsche Politikerin und MdB
- 8. April: Martin Grzimek, deutscher Schriftsteller
- 8. April: Grzegorz Lato, polnischer Fußballspieler
- 9. April: Wolfram Kuschke, deutscher Politiker und Minister des Landes Nordrhein-Westfalen
- 10. April: Eddie Hazel, US-amerikanischer Gitarrist († 1992)
- 11. April: Paul Fromin, französischer Komponist und Dirigent
- 12. April: Joachim Knape, deutscher Professor für Allgemeine Rhetorik
- 12. April: Flavio Briatore, italienischer Formel 1-Teamchef
- 12. April: David Cassidy, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 13. April: Ron Perlman, US-amerikanischer Schauspieler
- 14. April: Péter Esterházy, ungarischen Schriftsteller
- 18. April: Grigori Sokolow, russischer Pianist
- 20. April: Alexander Iwanowitsch Lebed, russischer Politiker und Gouverneur von Krasnojarsk († 2002)
- 22. April: Peter Frampton, britischer Rockmusiker
- 23. April: Maria Böhmer, deutsche Politikerin, MdB († 2005)
- 23. April: Rolf Schilling, deutscher Dichter und Schriftsteller
- 24. April: Anita Lochner, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin
- 24. April: Helmut Rau, deutscher Politiker und MdL
- 25. April: Peter Hintze, deutscher Politiker
- 25. April: Heribert Rech, deutscher Politiker und Innenminister von Baden-Württemberg
- 25. April: Helmut Draxler, österreichischer Manager
- 28. April: Jay Leno, US-amerikanischer Komiker und Fernsehmoderator
- 29. April: Phillip Noyce, australischer Regisseur
- 29. April: Bjarne Reuter, dänischer Schriftsteller
- 30. April: Pedro Barceló, spanisch-deutscher Althistoriker
- 30. April: Christine Hohmann-Dennhardt, deutsche Politikerin und Richterin am Bundesverfassungsgericht
- 2. Mai: Angela Krauß, deutsche Schriftstellerin
- 2. Mai: Manfred Maurenbrecher, deutscher Liedermacher und Autor
- 2. Mai: Ulrich Goll, deutscher Politiker, Justizminister von Baden-Württemberg
- 5. Mai: Mary Hopkin, britische Sängerin
- 5. Mai: Barbara Salesch, deutsche Richterin
- 5. Mai: Maggie MacNeal, niederländischer Sängerin
- 5. Mai: Morton Rhue, US-amerikanischer Schriftsteller
- 6. Mai: Stelian Moculescu, Trainer der Deutschen Volleyball-Nationalmannschaft der Männer
- 6. Mai: Samuel K. Doe, Präsident von Liberia († 1990)
- 7. Mai: Elisabeth Gürtler-Mauthner, österreichische Unternehmerin
- 9. Mai: Angelika Buck, deutsche Eiskunstläuferin
- 12. Mai: Renate Stecher, deutsche Leichtathletin
- 12. Mai: Bruce Boxleitner, US-amerikanischer Schauspieler
- 12. Mai: Gabriel Byrne, irischer Filmschauspieler
- 13. Mai: Danny Kirwan, britischer Musiker
- 13. Mai: Laszlo Lajos Kletz, ungarischer Maler
- 13. Mai: Stevie Wonder, US-amerikanischer Pop-Sänger
- 15. Mai: Ernst Dörfler, deutscher Autor und Umweltschützer
- 15. Mai: Bernd Schröder, deutscher Politiker
- 16. Mai: Johannes Georg Bednorz, deutscher Physiker
- 16. Mai: Billy West, US-amerikanischer Sprecher für Zeichentrickserien und Filme
- 17. Mai: Janez Drnovšek, slowenischer Politiker und Staatsmann
- 18. Mai: Mark Mothersbaugh, US-amerikanischer Musiker, Komponist und Sänger
- 18. Mai: Thomas Gottschalk, deutscher Fernsehmoderator und Schauspieler
- 19. Mai: Kirsten Boie, deutsche Schriftstellerin
- 19. Mai: Tadeusz Ślusarski, polnischer Leichtathlet († 1998)
- 20. Mai: Victor Lewis, US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger
- 23. Mai: Matthias Holtmann, deutscher Hörfunk-Redakteur
- 26. Mai: Ewa Klamt, deutsche Europaabgeordnete
- 27. Mai: Heinz Lanfermann, deutscher Politiker
- 27. Mai: Dee Dee Bridgewater, US-amerikanische Jazz-Sängerin
- 29. Mai: Lothar Hay, deutscher Politiker
- 29. Mai: Rebbie Jackson, US-amerikanische Sängerin und Musikerin
- 30. Mai: Bertrand Delanoë, Bürgermeister von Paris
- 30. Mai: Peter van Roye, deutscher Ruderer
- 1. Juni: Roger van Gool, belgischer Fußballspieler
- 1. Juni: Peter Hans, deutscher Politiker und Mitglied der CDU
- 1. Juni: Annemarie Jorritsma, niederländische Politikerin
- 2. Juni: Jonathan Evans, britischer Europaabgeordneter
- 3. Juni: Marianne Bachmeier, deutsche Mutter, die im Gerichtssaal den Mörder ihrer Tochter erschoss († 1996)
- 3. Juni: Suzi Quatro, US-amerikanische Sängerin
- 5. Juni: Thea Dückert, deutsche Politikerin
- 5. Juni: Albrecht Beutelspacher, deutscher Mathematiker
- 5. Juni: Johannes Voggenhuber, österreichischer Politiker
- 5. Juni: Ronnie Dyson, US-amerikanischer Popsänger († 1990)
- 6. Juni: Chantal Akerman, belgische Filmregisseurin und Professorin für Film
- 9. Juni: Ulrich Adam, deutscher Politiker und MdB
- 10. Juni: Anna Jantar, polnische Schlagersängerin († 1980)
- 11. Juni: Lynsey De Paul, britische Sängerin und Songschreiberin
- 11. Juni: Bjarne Stroustrup, dänischer Informatiker
- 13. Juni: Gerd Zewe, deutscher Fußballspieler
- 14. Juni: Rowan Williams, Erzbischof von Canterbury
- 15. Juni: Cosey, Schweizer Comic-Zeichner und Illustrator
- 15. Juni: Lakshmi Mittal, indischer Stahlmagnat
- 17. Juni: Thomas Freitag, deutscher Kabarettist
- 18. Juni: Annelie Ehrhardt, deutsche Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 19. Juni: Ann Wilson, Frontsängerin der Gruppe Heart
- 20. Juni: Gudrun Landgrebe, deutsche Schauspielerin
- 21. Juni: John Paul Young, australischer Popsänger
- 21. Juni: Rainer Arnold, deutscher Politiker und MdB
- 22. Juni: Adrian Năstase, rumänischer Politiker
- 23. Juni: Wolfgang Herrmann, deutscher Sänger, Komponist, Texter und Arrangeur
- 24. Juni: Wilfried, österreichischer Sänger
- 25. Juni: Paul Breuer, Landrat von Siegen-Wittgenstein
- 26. Juni: Makgatho Mandela, Anwalt, Geschäftsmann, Sohn von Nelson Mandela († 2005)
- 26. Juni: Peter Gaymann, deutscher Cartoonist und Autor
- 27. Juni: Renate Gradistanac, deutsche Politikerin
- 27. Juni: Clay Blaker, US-amerikanischer Country-Musiker
- 28. Juni: Ernst Kranz, deutscher Politiker
- 28. Juni: Marlene Streeruwitz, österreichische Schriftstellerin
- 29. Juni: Gerald Thalheim, deutscher Politiker
- 30. Juni: Bodo Fürneisen, deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor
[Bearbeiten] 2. Halbjahr
- 1. Juli: Reinhard Mirmseker, deutscher Eiskunstläufer
- 2. Juli: Annika Thor, schwedische Schriftstellerin
- 3. Juli: James Hahn, US-amerikanischer Politiker, Bürgermeister von Los Angeles
- 5. Juli: Manfred Schütz, deutscher Unternehmer
- 5. Juli: Huey Lewis, US-amerikanischer Musiker und Schauspieler
- 6. Juli: Gabriele Albertini, italienischer Politiker
- 7. Juli: Gerda Hasselfeldt, deutsche Politikerin
- 9. Juli: Adriano Panatta, italienischer Tennisspieler
- 9. Juli: Wiktor Janukowytsch, ukrainischer Politiker
- 18. Juli: Richard Branson, englischer Unternehmer, Ballonfahrer
- 18. Juli: Mark Udall, US-amerikanischer Politiker
- 19. Juli: Per-Kristian Foss, norwegischer konservativer Politiker
- 20. Juli: Elfriede Kern, österreichische Schriftstellerin
- 20. Juli: Eric Carr, US-amerikanischer Musiker und Schlagzeuger († 1991)
- 21. Juli: Hans-Kurt Hill, deutscher Politiker
- 23. Juli: Konrad Nabel, deutscher Politiker
- 23. Juli: Pavel Gililov, russischer Pianist
- 23. Juli: Igor Giorgadse, georgischer Staatssicherheitsminister
- 24. Juli: Walter Schachermayer, Mathematiker
- 26. Juli: Jenny Holzer, US-amerikanische Konzeptkünstlerin
- 28. Juli: Hellmut Königshaus, deutscher Politiker und MdB
- 29. Juli: Helmut Schmitzberger, österreichischer Komponist und Dirigent
- 29. Juli: Maricica Puică, rumänische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 30. Juli: Frank Stallone, US-amerikanischer Schauspieler und Sänger
- 1. August: Stephan Braunfels, deutscher Architekt
- 1. August: Roy Williams, US-amerikanischer Basketballtrainer
- 2. August: Mathieu Carrière, deutscher Schauspieler
- 3. August: Waldemar Cierpinski, deutscher Marathonläufer
- 3. August: Ernesto Samper Pizano, kolumbianischer Politiker, Staatspräsident der Republik Kolumbien
- 4. August: István Jónyer, ungarischer Tischtennisspieler
- 5. August: Frank Terletzki, deutscher Fußballer
- 7. August: Rodney Crowell, US-amerikanischer Country-Sänger, Songwriter und Produzent
- 7. August: David Wottle, US-amerikanischer Golfspieler, Leichtathlet und Olympiasieger
- 8. August: Jamie O'Hara, Country-Sänger und -Songwriter
- 8. August: Martine Aubry, französische Politikerin und Bürgermeisterin von Lille
- 8. August: Ken Kutaragi, Manager
- 10. August: Rémy Girard, kanadischer Schauspieler
- 11. August: Elmar Kraushaar, deutscher Journalist und Schriftsteller
- 11. August: Steve Wozniak, Mitbegründer von Apple Computer
- 12. August: Iris Berben, deutsche Schauspielerin
- 14. August: Gary Larson, US-amerikanischer Comic-Zeichner und Cartoonist
- 15. August: Anne Mountbatten-Windsor, Princess Royal, englische Prinzessin und Tochter von Elisabeth II.
- 15. August: Jorma Ollila, Unternehmer
- 16. August: Josef Göppel, deutscher Politikerin
- 16. August: Hasely Crawford, Leichtathlet aus Trinidad und Tobago
- 16. August: Wiltrud Drexel, österreichische Skirennläuferin
- 18. August: Ingo Stawitz, Politiker
- 18. August: Jeffrey Burns, US-amerikanischer Komponist und Pianist († 2004)
- 20. August: Petra Vogt, deutsche Leichtathletin
- 21. August: Patrick Juvet, Schweizer Sänger, Pianist und Songschreiber
- 26. August: Ahmet Özhan, türkischer Sänger der klassischen türkischen und mystischen Musik
- 28. August: Thomas Duttenhoefer, deutscher Bildhauer
- 29. August: Manfred Helmut Zöllmer, deutscher Politiker
- 29. August: Norbert Rüther, deutscher SPD-Politiker
- 30. August: John Landis, US-amerikanischer Filmregisseur und Drehbuchautor
- 1. September: Stefan Junge, deutscher Leichtathlet
- 1. September: Michail Jefimowitsch Fradkow, Ministerpräsident von Russland
- 1. September: Familie Walfridsson, schwedischer Autosportler
- 2. September: Michael Rother, deutscher Musiker
- 2. September: Zvonimir Serdarušić, deutscher Handballtrainer
- 3. September: Jean-Pierre Abelin, französischer Abgeordneter
- 8. September: Léa Pool, Schweizer-kanadische Filmregisseurin und Drehbuchautorin
- 13. September: Włodzimierz Cimoszewicz, polnischer Politiker
- 16. September: Loyola de Palacio, spanische Politikerin
- 18. September: Shabana Azmi, indische Filmschauspielerin und Sozialaktivistin
- 19. September: Erkki Liikanen, finnischer Politiker
- 19. September: André Lombard, Schweizer Meister im Schach
- 21. September: Charles Clarke, britischer Politiker
- 21. September: Bill Murray, US-amerikanischer Schauspieler
- 21. September: Hans Demant, deutscher Ingenieur Vorstandsvorsitzender der Adam Opel AG
- 22. September: Max Färberböck, deutscher Filmregisseur
- 23. September: Dietmar Lorenz, deutscher Judoka und Olympiasieger
- 26. September: Bärbel Struppert, deutsche Leichtathletin
- 27. September: Fabienne Pakleppa, Schweizer Schriftstellerin
- 28. September: Josef Tošovský, tschechischer Bankier und Politiker
- 28. September: John Sayles, US-amerikanischer Filmregisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schauspieler
- 30. September: Mariano García Remón, spanischer Fußballtrainer
- 1. Oktober: Uschi Bauer, deutsche Sängerin volkstümlicher Musik
- 1. Oktober: Randy Quaid, US-amerikanischer Schauspieler
- 2. Oktober: